Was ist das? Es gibt mehr davon als man zählen kann. Man benutzt es zum Belohnen, Beschenken und um es den Toten mitzugeben. Und wenn man einmal anfängt, es auszugeben, dann hört man nie wieder damit auf. „Geld“ lautet die Antwort, aber damit fangen die Fragen erst an. In einer Zeit, in der eingefleischte Feuilleton-Leser zum Wirtschaftsteil greifen und alle Welt um ihre Währung bangt, beleuchtet auch das Junge Staatstheater Berlin das Geld in seinem Programm. Nach Aufsätzen von Gertrude Stein inszeniert Sascha Bunge am Theater an der Parkaue einen Abend mit Wissen und Halbwissen, falschen Fünfzigern und echtem Spielgeld. Weiterlesen
Hallo liebe Bank!Sascha Bunge inszeniert „Geld“ für Publikum ab 9 Jahren
Anspruchsvolle GänsehautFolk-Tassignon quartet im B-Flat Berlin

Warum glänzen Jazz-Musiker eigentlich immer so? Oder sieht es für Uneingeweihte nur so aus, weil sie an das dunkelrote Licht in Jazz-Bars nicht gewöhnt sind? Strahlende Erscheinungen auf der Bühne, die poliertes Holz im Arm und funkelndes Blech an die Lippen halten. Und sobald sie mit diesen Prothesen, die die Körper irgendwie erst vervollständigen, Klang erzeugen, geht so ein Schimmer durch den Raum. „You complete me, completely…“ – dieses Stück des Folk-Tassignon Quartet wurde zwar für eine Hochzeit geschrieben, könnte aber auch eine Liebeserklärung der Musikerinnen an ihr Werkzeug sein. Zu hören waren Tassignon (Sophie) und Folk (Susanne) jetzt im Berliner Jazz-Glanz-Paradeladen B-Flat. Weiterlesen
Die Entdeckung Deutschlands durch die MarsbewohnerVortrag von Britta Lange über eine fiktive Ethnografie

Die Redaktion der Marszeitung: "Der Sonnensee" (Bild: Lichtbildbühne Nr. 8, 24.2.1917, Anzeige, S. 14-15. Alle Rechte vorbehalten)
Dieser Text ist das Ergebnis eines Schönschrift-Experiments. Im Rahmen der Vorlesungsreihe Konstruktiv. Gender, Class, Race & Bodies. an der Fachhochschule Potsdam durften wir unseren Blog präsentieren. Alle Besucher des anschließenden Vortrags waren eingeladen, diesen Text in Kollaboration zu erstellen. So kommt es, dass dieser Artikel vier Autor_innen hat: Till Claassen, Katja Grawinkel, Johanna Heide und Philipp Weber. Alle Notizen wurden dazu miteinander geteilt, sie sind unten zu sehen. Der Text entstand dann im Echtzeit-Kollaborations-Tool Etherpad.
Der Vortrag „Die Entdeckung Deutschlands durch die Marsbewohner. Eine fiktive Ethnografie“ von Britta Lange behandelte einen Science-Fiction-Propagandafilm von 1917. Weiterlesen

