Was ist dein größtes Geheimnis?„Das Interview“am Societaetstheater Dresden


Stephanie Stumph und André Kudella (Foto und Bildrechte: Detlef Ulbrich)

Katja hat die schönsten Silikontitten der Welt. Und sie ist die erfolgreichste Schauspielerin der Niederlande. Was könnte für den Politik-Journalisten und Krisenreporter Pierre langweiliger sein, als diese belanglose Medien-Katja exakt an dem Tag interviewen zu müssen, an dem die niederländische Regierung zurücktritt? Er kennt sie und ihre Filme nicht und wird nur zu ihr geschickt, weil der Kollege aus dem Kultur-Ressort erkrankt ist.

Eine vortreffliche Ausgangssituation für ein völlig belangloses Interview – und für ein Bühnenstück: „Das Interview“ von Theodor Holman und dem ermordeten niederländischen Schriftsteller Theo van Gogh war jetzt im Societaetstheater in Dresden zu sehen. Weiterlesen

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Tummelplatz der HoffnungslosenSuicide Room (61. Berlinale)

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Jakub Gierszał als Dominik (Foto+Bildrechte: Jaroslaw Sosinski)

Adoleszenz wird als Filmstoff immer gern genommen, dabei darf es auch mal richtig qualvoll zugehen. Und auch virtuelle Welten sind ein Dauerthema, seien es die real existierenden Social Networks samt Entstehungsmythos, große Blockbusterfantasien wie Avatar oder, gerade neu aufgelegt, Tron. Die faszinierende Kombination aus beidem – Jugend plus Internet gleich 1000 neue Neurosen – liegt auf der Hand. Dabei sind durchaus einfühlsame Geschichten herausgekommen, etwa 2007 der belgische Film Ben X.

Im Panorama der 61. Berlinale hatte nun die polnische Produktion „Suicide Room“ Weltpremiere. Es geht um Dominik und schon der Filmtitel verrät, dass er nicht gerade kleine Probleme hat.  Weiterlesen

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Diese Tage im FebruarEin paar Tipps für die 61. Berlinale

Für den Neu-Berliner gibt es zahllose Gelegenheiten, sich in der Hauptstadt mal so richtig außen vor zu fühlen. Currywurst-Genuss und die Berliner Schnauze sind nur einige der Klassiker. Der allerbeste Anlass aber, um komplett auf dem Schlauch zu stehen, ist die Berlinale. Da dürften sich Zugereiste, frisch Zugereiste und selbst die meisten Einheimischen einig sein. Glücklich, wer jemanden findet, der sein Expertenwissen und die wichtigsten Festival-Tipps teilt. Dennis Basaldella legt in Schönschrift die wichtigsten Grundlagen für den zu erleuchtenden Neu-Berlinaler und bloggt ansonsten unter filmfragmente.wordpress.com.

Spätestens seit der Eröffnungs-Gala gestern abend ist die Hauptstadt im Berlinale-Rausch. In den nächsten 10 Tagen werden tausende von Menschen von Kino zu Kino eilen und Filme aus den verschiedensten Ecken der Welt zu sehen bekommen. Das Programm ist komplex und so will der Festival-Besuch durchaus stellenweise geplant sein. Weiterlesen

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