
Die Zeit (Nr. 28 / 2011) titelt diese Woche mit einem „Lob der Hochkultur“ und platziert damit eine verschmitzte Provokation in das Sommerloch, das Theater, Konzert- und Opernhäuser für die wohlverdienten Ferien und der Feuilleton für Grundsatzdebatten nutzt. Die Zeit-Kulturredaktion hat sich nicht weniger vorgenommen, als plausibel zu machen, „warum wir nicht preisgeben dürfen, was über Tausende von Jahren zum Maßstab der Zivilisation geworden ist“. Wir haben uns in Schönschrift auch so unsere Gedanken zur Hochkultur gemacht. Unsere Antwort: Hochkultur. Weiterlesen

Plötzlich bist du nicht mehr allein. Wenn ich sonst über Frauenfußball berichte – selten in Deutschland, zugegeben – bin ich der einzige, der das tut. Außer, es gibt etwas zu gewinnen. Dann kommen noch ein Lokalreporter und ein Fotograf. Sonst sind nur Freunde, Verwandte und Verrückte da. Es gibt genau zwei Informationsquellen: Die Aktiven und die eigene Anschauung. Sonst nichts. Schlecht für den Frauenfußball, man kann kein Geld damit machen (Könnte auch was Gutes sein, das ist hier aber nicht das Thema). Gut für den Journalisten. Es kommt allein auf ihn an. Und er entkommt dem Gefühl, ein Kollaborateur des 