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	<title>Schönschrift &#187; Sophiensaele</title>
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	<description>Notizen zur Kultur</description>
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		<title>Mission erfüllt. Battle gewonnen! &#124; Freischwimmer Festival 2011</title>
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		<pubDate>Sat, 18 Jun 2011 09:47:41 +0000</pubDate>
		<dc:creator><![CDATA[Katja Grawinkel]]></dc:creator>
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		<description><![CDATA[Ende Mai feierten mariamagdalena und ihre Gäste noch einmal polnische Hochzeit im Düsseldorfer Forum Freies Theater und damit war es dann auch vorbei, das Freischwimmer Festival 2011. Fünf Städte, sieben Produktionen und ein Blog-Battle, veranstaltet von Theater der Zeit. Wir &#8230; <a href="http://xn--schnschrift-tfb.org/artikel/mission-erfuellt-battle-gewonnen-freischwimmer-festival-2011/">Weiterlesen <span class="meta-nav">&#8594;</span></a><img src="http://piwik.xn--schnschrift-tfb.org/piwik.php?idsite=7&rec=1&action_name=Mission+erf%C3%BCllt.+Battle+gewonnen%21+%7C+Freischwimmer+Festival+2011+%7C+Sch%C3%B6nschrift" style="border:0" alt="" />]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<div id="attachment_864" class="wp-caption alignnone"><img class="size-full wp-image-864" title="freischwimmer festival 2011" src="http://xn--schnschrift-tfb.org/wp-content/uploads/2011/03/freischwimmer_grafik.jpg" alt="" width="720" height="306" /><p class="wp-caption-text">Grafik: Freischwimmer Festival; alle Rechte vorbehalten</p></div>
<p>Ende Mai feierten <a title="Bis dass der Tod uns scheidet | So schlecht wie echt (Freischwimmer 2011)" href="http://xn--schnschrift-tfb.org/artikel/bis-dass-das-tod-uns-scheidet-kritik-mariamagdalena-freischwimmer/">mariamagdalena und ihre Gäste noch einmal polnische Hochzeit</a> im Düsseldorfer Forum Freies Theater und damit war es dann auch vorbei, das <a href="http://www.freischwimmer-festival.com/index.php">Freischwimmer Festival 2011</a>. Fünf Städte, sieben Produktionen und ein Blog-Battle, veranstaltet von Theater der Zeit. Wir hatten uns im März schon einmal <a title="Geschafft! | Wir sind die Sieger der ersten Blog-Battle Etappe (Freischwimmer 2011)" href="http://xn--schnschrift-tfb.org/artikel/geschafft-wir-sind-die-sieger-der-ersten-blog-battle-etappe-freischwimmer-2011/">riesig gefreut</a>, als Schönschrift.org nach dem Festivalauftakt in den sophien­saelen zum Etappensieger unter den Berliner Blogs erkoren wurde.</p>
<p>Nun wissen wir kaum mehr wohin mit dem ganzen Stolz: Wir haben den Blog-Battle insgesamt gewonnen!</p>
<blockquote><p>Überzeugt hat vor allem die sprachliche Qualität und der redaktionelle Aufbau der Texte: eine ausgewogene Mischung aus präziser Beobachtung des Bühnengeschehens, Kontextualisierung der Inszenierungen durch anregenden Links, kritischer Perspektive und unaufdringlichem Humor.</p></blockquote>
<p>Das schreibt <a href="http://theaterderzeit.de/Blog/Show/1789">Jakob Schumann von Theater der Zeit</a> und wir aalen uns in dem Lob. Vielen Dank TdZ, vielen Dank Freischwimmer Festival! Spaß hat&#8217;s gemacht. Bis nächstes Jahr!</p>
<p><em>Hier gibt es <a href="/tags/freischwimmer-festival-2011/">alle unsere Freischwimmer-Beiträge</a> zum Nochmal-Lesen.</em></p>
<img src="http://piwik.xn--schnschrift-tfb.org/piwik.php?idsite=7&rec=1&action_name=Mission+erf%C3%BCllt.+Battle+gewonnen%21+%7C+Freischwimmer+Festival+2011+%7C+Sch%C3%B6nschrift" style="border:0" alt="" />]]></content:encoded>
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		<title>Geschafft! &#124; Wir sind die Sieger der ersten Blog-Battle Etappe (Freischwimmer 2011)</title>
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		<pubDate>Fri, 25 Mar 2011 20:35:16 +0000</pubDate>
		<dc:creator><![CDATA[Katja Grawinkel]]></dc:creator>
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		<description><![CDATA[Die Schönschrift-Redaktion platzt kollektiv vor Stolz. Die Jury von Theater der Zeit hat unsere Notizen zum Freischwimmer-Festival 2011 zum Gewinner der ersten Runde im festivaleigenen Blog-Battle erklärt. Danke! Wir freuen uns. Wir hatten viel Spaß beim Freischwimmer-Auftakt in den Berliner &#8230; <a href="http://xn--schnschrift-tfb.org/artikel/geschafft-wir-sind-die-sieger-der-ersten-blog-battle-etappe-freischwimmer-2011/">Weiterlesen <span class="meta-nav">&#8594;</span></a><img src="http://piwik.xn--schnschrift-tfb.org/piwik.php?idsite=7&rec=1&action_name=Geschafft%21+%7C+Wir+sind+die+Sieger+der+ersten+Blog-Battle+Etappe+%28Freischwimmer+2011%29+%7C+Sch%C3%B6nschrift" style="border:0" alt="" />]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<div id="attachment_864" class="wp-caption alignnone"><img class="size-full wp-image-864" title="freischwimmer festival 2011" src="http://xn--schnschrift-tfb.org/wp-content/uploads/2011/03/freischwimmer_grafik.jpg" alt="" width="720" height="306" /><p class="wp-caption-text">Grafik: Freischwimmer Festival; alle Rechte vorbehalten</p></div>
<p>Die Schönschrift-Redaktion platzt kollektiv vor Stolz. Die Jury von <a href="http://theaterderzeit.de/Blog/Show/1657">Theater der Zeit</a> hat unsere Notizen zum Freischwimmer-Festival 2011 zum Gewinner der ersten Runde im festivaleigenen Blog-Battle erklärt. Danke! Wir freuen uns.</p>
<p>Wir hatten viel Spaß beim Freischwimmer-Auftakt in den Berliner Sophiensaelen. Festival und Blog-Battle ziehen nun weiter. Heute geht es auf <a href="http://www.kampnagel.de/">Kampnagel</a> in Hamburg weiter. Wir sind gespannt, was die Blogger-Kollegen dort zu berichten haben und werden das Festival auch weiterhin in Schönschrift begleiten. Alles, was bei uns bisher zu den Freischwimmern zu lesen war, gibt es <a href="http://schönschrift.org/tags/freischwimmer-festival-2011/">hier</a>.</p>
<img src="http://piwik.xn--schnschrift-tfb.org/piwik.php?idsite=7&rec=1&action_name=Geschafft%21+%7C+Wir+sind+die+Sieger+der+ersten+Blog-Battle+Etappe+%28Freischwimmer+2011%29+%7C+Sch%C3%B6nschrift" style="border:0" alt="" />]]></content:encoded>
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		<title>Notstand &#124; Heterotopie aus Holz (Freischwimmer 2011)</title>
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		<pubDate>Tue, 22 Mar 2011 10:54:03 +0000</pubDate>
		<dc:creator><![CDATA[Katja Grawinkel]]></dc:creator>
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		<description><![CDATA[Davor: Nachdem wir an jedem Festivaltag mehrfach an ihr vorbei geschlendert waren und verstohlen aus dem Augenwinkel beobachtet hatten, wie sie in ihre Tuba blies oder im Kimono Klopapier verteilte, trauten wir uns am letzten Freischwimmer-Abend in Berlin ran an &#8230; <a href="http://xn--schnschrift-tfb.org/artikel/notstand-heterotopie-barbara-ungepflegt-freischwimmer/">Weiterlesen <span class="meta-nav">&#8594;</span></a><img src="http://piwik.xn--schnschrift-tfb.org/piwik.php?idsite=7&rec=1&action_name=Notstand+%7C+Heterotopie+aus+Holz+%28Freischwimmer+2011%29+%7C+Sch%C3%B6nschrift" style="border:0" alt="" />]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p><img class="alignnone size-full wp-image-794" title="Notstand, Mut zu Eliten" src="http://xn--schnschrift-tfb.org/wp-content/uploads/2011/03/notstand-eliten-freischwimmer.jpg" alt="gestickter Schriftzug: Mut zu Eliten" width="720" height="306" /></p>
<p><strong>Davor:</strong> Nachdem wir an jedem Festivaltag mehrfach an ihr vorbei geschlendert waren und verstohlen aus dem Augenwinkel beobachtet hatten, wie sie in ihre Tuba blies oder im Kimono Klopapier verteilte, trauten wir uns am letzten Freischwimmer-Abend in Berlin ran an die Frau. Und wir hatten Glück. Barbara Ungepflegt schnallte uns höchstselbst den Sicherheitsgurt für die Notstand-Besteigung um. <a title="Licht, Ton, Video und Bühne | Fabian Lehmann im Gespräch über die Theatertechnik (Freischwimmer 2011)" href="http://xn--schnschrift-tfb.org/artikel/licht-ton-video-buehne-fabian-lehmann-technik-freischwimmer-interview/">TÜV-verschnürt</a> und mit dem signierten Haftungsausschluss für mögliche Unfälle machten wir uns einzeln auf den Weg nach oben.<span id="more-754"></span></p>
<p><strong><a href="/wp-content/uploads/2011/03/notstand-ecke-freischwimmer.jpg"><img class="alignright size-thumbnail wp-image-797" title="Im Notstand" src="http://xn--schnschrift-tfb.org/wp-content/uploads/2011/03/notstand-ecke-freischwimmer-275x206.jpg" alt="Holzecke mit Lebkuchenherzen." width="275" height="206" /></a>Drin:</strong> „Wir leben im Zeitalter der Gleichzeitigkeit, des Aneinanderreihens, des Nahen und Fernen, des Nebeneinander und des Zerstreuten. Die Welt wird heute nicht so sehr als ein großes Lebewesen verstanden, das sich in der Zeit entwickelt, sondern als ein Netz, dessen Stränge sich kreuzen und Punkte verbinden.“ So beschreibt Michel Foucault in <em>Von Anderen Räumen</em>, was er das Zeitalter des Raumes nennt. Barbara Ungepflegts Hochstand zur Noterzeugung ist eine rustikale Holz-<a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Heterotopie_(Geisteswissenschaft)">Heterotopie</a> im besten Foucault&#8217;schen Sinne. Er verkörpert die „Fähigkeit, mehrere Räume, mehrere Orte, die eigentlich nicht miteinander verträglich sind, an einem einzigen Ort nebeneinander zu stellen.“ Kreuzstich-gestickte erotische Bildchen, ein Kabinett der Burka-Trägerinnen, Lebkuchenherzen verziert mit sprachlichen Fundstücken aus einer österreichischen Bildungskampagne („Mut zu Eliten“), der Papst und Guttenberg als Spieluhr mit Gummistrippe.</p>
<p>Die Liste der Kuriositäten, die da auf knapp zwei Quadratmetern zusammengetragen wurden, ließe sich noch lange weiterführen. Die Stränge kreuzten und Punkte verbanden sich, sodass man in diesem Strudel aus Diskursen froh über den Haltegurt sein konnte. Religiöse und politische Eliten, sexuelle Befreiung, Kunst- und Kulturförderung, Vegetarismus? Mit einer Ahnung davon, wo die Macherin dieses speziellen Raumes politisch steht, und nicht ohne Eintrag ins Gästebuch, traten wir den Abstieg an.</p>
<p><strong><a href="/wp-content/uploads/2011/03/notstand-kugel-freischwimmer.jpg"><img class="alignright size-medium wp-image-799" title="Notstand in Miniatur" src="http://xn--schnschrift-tfb.org/wp-content/uploads/2011/03/notstand-kugel-freischwimmer-445x333.jpg" alt="Eine Schneekugel neben dem Notstand" width="445" height="333" /></a>Danach:</strong> „Eine essende Hostesse ist eine hässliche Hostesse!“, besagte ein Graffiti da oben. Darauf angesprochen erklärte Barbara Ungepflegt, dass es sich da um eine autobiografische Anekdote handele. Und die Lodenjacke, in der sie vor&#8216;m Notstand Tuba spielt? Autobiografisch. Auch die Kulturinstitutionen, denen im Notstand für ihre Nicht-Unterstützung gedankt wird: Natürlich, eine persönliche Erfahrung bei der Produktion. Aber wessen Autobiografie ist das? Mit wem reden wir da eigentlich? Kann eine Kunstfigur wie Barbara Ungepflegt eigentlich eine Biografie haben? Ja, kann sie. Diese Biografie entsteht aus persönlicher Erfahrung (wessen auch immer) in verschiedenen Jobs zum Broterwerb, den damit verbundenen Demütigungen, deren Reflexion in der künstlerischen Produktion (auch wieder ein Job) und den neuen Demütigungen, die damit wiederum einhergehen.</p>
<p>Als Besucher des Notstands ist man gleichzeitig Konsument und Brötchengeber, Komplize in künstlerischen Belangen und unter Umständen sogar Leidensgenossin. Foucault sagt, unser Leben entspanne sich „zwischen dem öffentlichen und dem privaten Raum, zwischen familiärem und gesellschaftlichem Raum, zwischen dem Raum der Kultur und dem der Nützlichkeit, zwischen dem Raum der Freizeit und dem der Arbeit.“ Not macht erfinderisch. Der Notstand macht die Nöte der Erfinderin nutz- und konsumierbar, aber er lässt sie nicht vergessen.</p>
<img class="size-full wp-image-802" title="Eröffnung des Notstandes" src="http://xn--schnschrift-tfb.org/wp-content/uploads/2011/03/notstand-eroeffnung.jpg" alt="Barbara Ungepflegt auf der Leiter zum Notstand" width="720" height="306" />
<img src="http://piwik.xn--schnschrift-tfb.org/piwik.php?idsite=7&rec=1&action_name=Notstand+%7C+Heterotopie+aus+Holz+%28Freischwimmer+2011%29+%7C+Sch%C3%B6nschrift" style="border:0" alt="" />]]></content:encoded>
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		<title>Bis dass der Tod uns scheidet &#124; So schlecht wie echt (Freischwimmer 2011)</title>
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		<pubDate>Sun, 20 Mar 2011 12:58:30 +0000</pubDate>
		<dc:creator><![CDATA[Till Claassen]]></dc:creator>
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		<description><![CDATA[Die biblische Maria Magdalena ist eine schillernde Figur. Im Neuen Testament wird sie als erste Zeugin der Auferstehung überliefert. Sie gilt manchen als Jüngerin und ihre Unbekanntheit damit als Symbol der Unterdrückung der Frau in der Kirche. In der katholischen &#8230; <a href="http://xn--schnschrift-tfb.org/artikel/bis-dass-das-tod-uns-scheidet-kritik-mariamagdalena-freischwimmer/">Weiterlesen <span class="meta-nav">&#8594;</span></a><img src="http://piwik.xn--schnschrift-tfb.org/piwik.php?idsite=7&rec=1&action_name=Bis+dass+der+Tod+uns+scheidet+%7C+So+schlecht+wie+echt+%28Freischwimmer+2011%29+%7C+Sch%C3%B6nschrift" style="border:0" alt="" />]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p><img class="alignnone size-full wp-image-763" title="Bis dass der Tod uns scheidet (Freischwimmer)" src="http://xn--schnschrift-tfb.org/wp-content/uploads/2011/03/bis-dass-freischwimmer.jpg" alt="Brief mit Vodkaglas, Ausschnitt" width="720" height="306" /></p>
<p>Die biblische <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Maria_Magdalena">Maria Magdalena</a> ist eine schillernde Figur. Im Neuen Testament wird sie als erste Zeugin der Auferstehung überliefert. Sie gilt manchen als Jüngerin und ihre Unbekanntheit damit als Symbol der <a href="http://www.amazon.de/J%C3%BCngerin-Maria-Magdalena-Unterdr%C3%BCckung-Kirche/dp/3785707096">Unterdrückung der Frau in der Kirche.</a> In der katholischen Interpretation wurde sie hingegen lange als Sünderin und Prostituierte gelesen und ist passenderweise Schutzpatronin der Frauen, der Verführten, der reuigen Sünderinnen, Schüler, Studenten und Gefangenen.</p>
<p>Beim Freischwimmer Festival präsentierten <em>mariamagdalena und Gäste</em> nur ein einziges Mal <a href="http://www.freischwimmer-festival.com/produktionen_detail.php?ID=29">„Bis dass der Tod uns scheidet“</a>. mariamagdalena ist hier die künstlerische Identität von Magdalena Chowaniec, ihr Stück verlangte Abendgarderobe und versprach eine polnische Hochzeitsfeier.<span id="more-738"></span></p>
<p>Und die wurde es dann auch: Über zwei Stunden vollgestopft mit kitschiger Musik, einem halbseidenen Zeremonienmeister, wildem <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Disco_Polo">„Disco Polo“</a> und peinlichen Spielchen. Dazwischen Vodka und saure Gurken. Das Publikum durfte die Rolle der zahlreichen Freunde und Verwandten einnehmen, an der Festtafel, mittendrin platziert, nicht auf die Ränge verbannt. Als hätte es einen Beweis gebraucht, mit welcher besonderen Qualität Theater Situationen kreieren kann. (Exkurs: Im medialen Rausch rund um Wim Wenders&#8216; „Pina&#8220; tauchte tatsächlich <a href="http://www.fr-online.de/kultur/spezials/berlinale-2011/-pina-war-unerbittlich-/-/7166624/7190048/-/item/1/-/index.html">immer</a> <a href="http://www.magnus.de/ratgeber/wim-wenders-3d-bei-dokumentarfilmen-bald-die-norm-1074429.html">wieder</a> <a href="http://www.wdr.de/themen/kultur/film/berlinale_2011/interview_pina.jhtml">auf</a>, wie sehr der 3D-Film nun endlich dem Raum der Bühne gerecht werden könne. Der Diskurs um die immersive Qualität des Films und die Aura des Theaters wird wohl ewig weitergehen.)</p>
<p>Die Simulation einer mittelmäßigen Hochzeitsfeier war perfekt: Man kennt kaum jemanden, die Musik macht Kopfschmerzen, die Reden sind peinlich und man hofft, nicht für irgendein vulgäres Spiel auf die Bühne gezerrt zu werden. Vielleicht liegt genau hier die Leistung von „Bis dass der Tod uns scheidet“: Wo liegt denn eigentlich der Unterschied zur echten Hochzeit? Eine rituelle, öffentliche Inszenierung von Emotionen kann man wohl in jedem Fall unterstellen. Die ewige Frage nach Authentizität wird weder auf einer Hochzeitsfeier noch auf einer Theaterbühne beantwortet werden. Und gleichzeitig erheben wir beides in einen besonderen Status, der „schönste Tag des Lebens“ und die große Bühne der Hochkultur sind der Stoff aus dem die Träume sind.</p>
<p>Aber soll diese basale Kritik von Inszenierungsformen wirklich das Ziel der bunten Performance sein? Das Publikum, das sich zunächst fröhlich auf den Zirkus eingelassen hatte, wartete jedenfalls deutlich auf einen Bruch in der großen Show. Doch der kam nicht. Ein paar eingestreute Klischees („Pjotr baut für eine deutsche Zeitarbeitsfirma Fertighäuser zum Niedriglohn“) deuten müde ein Dilemma um prekäre osteuropäische Biografien an. Die Braut, die „schon immer von der Kunst geträumt hat“ und sich dem brotlosen zeitgenössischen Tanz widmet &#8211; ein winziges selbstreflexives Augenzwinkern. Man ist versucht, in die Rolle der Braut, die zwischendurch in einer kleinen Zaubershow eine polnische Flagge „gebiert“, irgendeine Aussage über Weiblichkeit hineinzudeuten, aber auch das bleibt Fragment.</p>
<p><em>mariamagdalena und Gäste</em> haben ihr Publikum mit Engagement und Vodka erfolgreich in eine Situation implantiert. Doch die Szene fand weder einen Bruch noch eine Überspitzung und blieb ohne Aussage. Vielleicht war Leere das gesuchte Thema.</p>
<img src="http://piwik.xn--schnschrift-tfb.org/piwik.php?idsite=7&rec=1&action_name=Bis+dass+der+Tod+uns+scheidet+%7C+So+schlecht+wie+echt+%28Freischwimmer+2011%29+%7C+Sch%C3%B6nschrift" style="border:0" alt="" />]]></content:encoded>
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		<title>CMMN SNS PRJCT &#124; Über unsere Besessenheit (Freischwimmer 2011)</title>
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		<pubDate>Sat, 19 Mar 2011 17:49:04 +0000</pubDate>
		<dc:creator><![CDATA[Till Claassen]]></dc:creator>
				<category><![CDATA[Bühne]]></category>
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		<description><![CDATA[Common sense, der „Gesunde Menschenverstand“ ist eine Basis, auf die wir uns einigen können. Er verbindet uns alle. Wer sich auf den Common Sense beruft, muss seine Entscheidung nicht mehr rechtfertigen. Doch ist er auch Ausschlusskriterium: Wer  ihn nicht beherrscht, &#8230; <a href="http://xn--schnschrift-tfb.org/artikel/cmmn-sns-prjct-kritik-freischwimmer-2011/">Weiterlesen <span class="meta-nav">&#8594;</span></a><img src="http://piwik.xn--schnschrift-tfb.org/piwik.php?idsite=7&rec=1&action_name=CMMN+SNS+PRJCT+%7C+%C3%9Cber+unsere+Besessenheit+%28Freischwimmer+2011%29+%7C+Sch%C3%B6nschrift" style="border:0" alt="" />]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<div id="attachment_720" class="wp-caption alignnone"><img class="size-full wp-image-720" title="CMMN SNS PRJCT" src="http://xn--schnschrift-tfb.org/wp-content/uploads/2011/03/cmmn-sns-prjct-freischwimmer.png" alt="Cartoon" width="720" height="306" /><p class="wp-caption-text">Illustration: Dan Perjovschi/Freischwimmer. Alle Rechte vorbehalten.</p></div>
<p>Common sense, der „Gesunde Menschenverstand“ ist eine Basis, auf die wir uns einigen können. Er verbindet uns alle. Wer sich auf den Common Sense beruft, muss seine Entscheidung nicht mehr rechtfertigen. Doch ist er auch Ausschlusskriterium: Wer  ihn nicht beherrscht, ist raus.</p>
<p>In ihrem <a href="http://www.freischwimmer-festival.com/produktionen_detail.php?ID=27">CMMN SNS PRJCT</a> begrüßen <a href="http://kalauzschick.wordpress.com/">Laura Kalauz und Martin Schick</a> ihr Publikum fast nackt und verteilen erst mal Geschenke. Mit körperlicher Blöße und dem großzügigen Transfer von Eigentum bedienen sie sich zweier Kommunikationswege, die bei uns allen zu funktionieren scheinen. Und setzen damit den Ausgangspunkt für eine Reise durch Mechanismen, die als Grundlage von gesellschaftlichem Handeln nur selten hinterfragt werden.<span id="more-712"></span></p>
<p>Eigentum und Besitz (juristisch <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Eigentum#cite_ref-5">streng verschieden</a>) werden durchdekliniert: Die Performer verschenken Waren ans Publikum, ein Transfer von Eigentum findet statt. Die Performer mieten sich für die Dauer des Stücks Kostüme aus dem Publikum, sie ergreifen temporär Besitz daran. Die Performer vergeben Lizenzen an ihrem Stück, verkaufen virtuellen Besitz. Die Performer nehmen Darlehen beim Publikum auf, müssen immer wieder umschulden, sie drehen sich im großen Karussell des Meta-Kapitalismus der Finanzgeschäfte.</p>
<p>Das zeitgenössische Theaterpublikum lässt sich schnell in einen geschäftstüchtigen Modus versetzen. Als der kunst-blutende Protagonist ein Taschentuch braucht, darf er für das Stück Zellstoff schon mal 50 Cent ans Publikum löhnen. Und dass er sich das Geld zu horrenden Zinsen leiht, bis am Ende 20 Euro auf dem Schuldschein stehen, lässt diverse weitere Personen an dem simplen Geschäft mitverdienen. Der Vorgang ist ein aussichtsloses Schneeball-System? Na und, so lange es nicht ausgerechnet bei <em>mir</em> zusammenbricht. Der gesunde Menschenverstand wird vom gesunden Geschäftssinn besiegt. Es gibt scheinbar nicht nur <em>einen</em> Common Sense.</p>
<p>Neben der Geschäftstüchtigkeit darf das Publikum aber auch seine kulturelle Bildung beweisen. Eingestreute Fragmente (angeeignetes geistiges Eigentum, oho!) aus dem kulturellen Kapital (von „Krieg und Frieden“ bis „Titanic“) müssen identifiziert werden. Vom Common Sense zum Kanon ist es nicht weit, zur Belohnung winkt ein Los für eine Tombola, deren Gewinn niemand kennt. Es wird klar, dass wir eine Elite sind, die wir da im Hochzeitssaal der Berliner sophiensæle zusammen sitzen. Selbst plumpe Gags sind exakt auf die Vorbildung zugeschnitten, die uns die Teilnahme an diesem Diskurs ermöglicht: „What comes after contemporary dance?“ Kalauer, die die Theaterwelt bedeuten. Um aber wirklich gehört zu werden, muss im CMMN SNS PRJCT ein massiges Rednerpult erobert werden. Nur wer das Privileg der mikrofonierten Stimme erreicht, kann sich energisch mitteilen, bzw. mit-teilen: „I want to share something with you!“</p>
<p>Vom Rednerpult aus transportieren Kalauz&#8216; und Schicks Figuren dann Gegenmodelle. In Anlehnung an <a href="http://www.miniature-earth.com/">The Miniature Earth</a> kalkulieren sie die Weltbevölkerung auf die anwesenden Theaterbesucher herunter: Von 100 Zuschauern wären 14 unterernährt. Dieses und weitere Gleichnisse könnten ehrliche Empörung transportieren, die beiden Vortragenden beziehen sie jedoch in ihr Spiel von Macht und Eigentum mit  ein. Da wird vom anderen kopiert, das Rede-Manuskript verschenkt und dann zurückgekauft, gestritten bis zu Handgreiflichkeiten. Aus politischen Positionen werden handel- und verhandelbare Gesten.</p>
<p>Am Höhepunkt des Abends wird schließlich das komplette Stück selbst zur Handelsware: In einer Auktion können das Skript sowie die nicht-exklusiven Aufführungsrechte (für 50 Jahre!) von CMMN SNS PRJCT erworben werden. Die CD mit dem weichgespülten Lounge-Soundtrack inbegriffen. Und der Lizenzvertrag ist fast genau so lang wie das Skript.</p>
<p>Die Körper stehen trotz der kleinen Finte zu Beginn absolut nicht mehr im Mittelpunkt und dienen höchstens noch zu einer müden Tanz-Persiflage. Kunstblut ist nur Symbol für eine Notsituation, aus der sich Profit schlagen lässt. Während die Performancekunst der 70er Selbstverletzung als Konzept der Ansprache nutzte, entpuppt sich die angedeutete Selbstmordszene in CMMN SNS PRJCT als Zitat aus „Titanic“. Indem Kalauz und Schick die Mechanismen der Medien- und Konsumgesellschaft umarmen und konsequent anwenden, sind sie radikaler als jeder Rückzug auf den Körper es sein könnte.</p>
<p>Am Ende steht der Kassensturz und es reicht sogar noch für Freibier.</p>
<p><a href="/wp-content/uploads/2011/03/notizen-cmmn-sns-prjct.pdf"><img class="alignleft size-full wp-image-731" title="Notizen CMMN SNS PRJCT" src="http://xn--schnschrift-tfb.org/wp-content/uploads/2011/03/notizen-cmmn-sns-prjct-thumb.jpg" alt="Ausschnitt von Notizen zu CMMN SNS PRJCT" width="275" height="275" /></a><a href="/wp-content/uploads/2011/03/notizen-cmmn-sns-prjct.pdf">Notizen zu diesem Text als PDF.</a></p>
<img src="http://piwik.xn--schnschrift-tfb.org/piwik.php?idsite=7&rec=1&action_name=CMMN+SNS+PRJCT+%7C+%C3%9Cber+unsere+Besessenheit+%28Freischwimmer+2011%29+%7C+Sch%C3%B6nschrift" style="border:0" alt="" />]]></content:encoded>
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		<title>Toast und gute Worte &#124; Publikumsdinner in der Freischwimmer-Küche (Freischwimmer 2011)</title>
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		<pubDate>Fri, 18 Mar 2011 23:24:43 +0000</pubDate>
		<dc:creator><![CDATA[Katja Grawinkel]]></dc:creator>
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		<category><![CDATA[Freischwimmer Festival 2011]]></category>
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		<description><![CDATA[Schönschrift.org kürt hiermit satt und enthusiastisch den bislang lauschigsten Abend des Festivals! In der Freischwimmer-Küche gab es nicht nur Toast, sondern auch Publikums- und Künstlergespräche bis zum Abwinken. Manchmal sogar alles auf einmal. Herrlich und ganz ohne Podium. Und wenn &#8230; <a href="http://xn--schnschrift-tfb.org/artikel/publikumsgespraech-freischwimmer-kueche/">Weiterlesen <span class="meta-nav">&#8594;</span></a><img src="http://piwik.xn--schnschrift-tfb.org/piwik.php?idsite=7&rec=1&action_name=Toast+und+gute+Worte+%7C+Publikumsdinner+in+der+Freischwimmer-K%C3%BCche+%28Freischwimmer+2011%29+%7C+Sch%C3%B6nschrift" style="border:0" alt="" />]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p><img class="alignnone size-full wp-image-706" title="Buffet" src="http://xn--schnschrift-tfb.org/wp-content/uploads/2011/03/publikumsgespraech-freischwimmer.jpg" alt="Essen, Geschirr" width="720" height="306" /></p>
<p>Schönschrift.org kürt hiermit satt und enthusiastisch den bislang lauschigsten Abend des Festivals! In der Freischwimmer-Küche gab es nicht nur Toast, sondern auch Publikums- und Künstlergespräche bis zum Abwinken. Manchmal sogar alles auf einmal. Herrlich und ganz ohne Podium. Und wenn wir jetzt sagen, dass dem ganzen mit CMMN SNS PRJCT auch noch das bisher klügste und konsequenteste Stück des Festivals voraus ging, liegt das längst nicht nur am Freibier. Eine konkrete Begründung folgt in der <a title="CMMN SNS PRJCT | Über unsere Besessenheit (Freischwimmer 2011)" href="http://xn--schnschrift-tfb.org/artikel/cmmn-sns-prjct-kritik-freischwimmer-2011/">ausführlichen Kritik</a>.</p>
<img src="http://piwik.xn--schnschrift-tfb.org/piwik.php?idsite=7&rec=1&action_name=Toast+und+gute+Worte+%7C+Publikumsdinner+in+der+Freischwimmer-K%C3%BCche+%28Freischwimmer+2011%29+%7C+Sch%C3%B6nschrift" style="border:0" alt="" />]]></content:encoded>
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		<title>Irgendwie öffentlich &#124; Gedanken zum Freischwimmer-Foyer (Freischwimmer 2011)</title>
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		<pubDate>Fri, 18 Mar 2011 17:37:37 +0000</pubDate>
		<dc:creator><![CDATA[Katja Grawinkel]]></dc:creator>
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		<category><![CDATA[Ästhetik des Performativen]]></category>
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		<category><![CDATA[Corinna Korth]]></category>
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		<category><![CDATA[Freischwimmer Festival 2011]]></category>
		<category><![CDATA[Institut für Hybridforschung]]></category>
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		<description><![CDATA[Die Macher des Freischwimmer Festivals haben in diesem Jahr nicht nur Produktionen aus dem Bereich Theater und Performance eingeladen, sondern auch Positionen aus der bildenden Kunst. Im Hof der sophiensæle, gegenüber dem Kassenhäuschen, erwartet Barbara Ungepflegt das potentielle Publikum mit &#8230; <a href="http://xn--schnschrift-tfb.org/artikel/irgendwie-oeffentlich-zum-freischwimmer-foyer-sophiensaele-berlin/">Weiterlesen <span class="meta-nav">&#8594;</span></a><img src="http://piwik.xn--schnschrift-tfb.org/piwik.php?idsite=7&rec=1&action_name=Irgendwie+%C3%B6ffentlich+%7C+Gedanken+zum+Freischwimmer-Foyer+%28Freischwimmer+2011%29+%7C+Sch%C3%B6nschrift" style="border:0" alt="" />]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p><img class="alignnone size-full wp-image-700" title="Foyer Freischwimmer 1" src="http://xn--schnschrift-tfb.org/wp-content/uploads/2011/03/foyer-freischwimmer-1.jpg" alt="Bank, Baum, Streetart" width="720" height="306" /></p>
<p>Die Macher des Freischwimmer Festivals haben in diesem Jahr nicht nur Produktionen aus dem Bereich Theater und Performance eingeladen, sondern auch Positionen aus der bildenden Kunst. Im Hof der sophiensæle, gegenüber dem Kassenhäuschen, erwartet Barbara Ungepflegt das potentielle Publikum mit ihrem <a title="Notstand | Heterotopie aus Holz (Freischwimmer 2011)" href="http://xn--schnschrift-tfb.org/artikel/notstand-heterotopie-barbara-ungepflegt-freischwimmer/">„Notstand“</a>, einer Mischung aus Installation und Performance. Und das Foyer wird von mehreren Künstlerinnen auf seine Qualität als irgendwie öffentlicher Raum befragt.<span id="more-685"></span></p>
<p>Im Theaterfoyer trifft sich für gewöhnlich eine eigentümliche Teilöffentlichkeit aus bürgerlichem Mainstream, Kunst, Intelligenz und vielleicht Avantgarde. Vor der Vorstellung wird hier getuschelt und im Anschluss gemeckert oder geschwärmt. Man beäugt sich. Hat sich schick gemacht. Auf der Bühne haben die Akteure das Wort. Das Foyer gehört dem Publikum. Es ist die Schwelle vom Alltag zur Kunst, zumindest für die, die zur Szene gehören. Alle anderen bleiben gleich ganz draußen, für sie beginnt die kulturelle Hürde schon viel früher.</p>
<p>Während des Freischwimmer Festivals halten gleich mehrere <a href="http://european-spaces.eu/archives/38-Foucault,-Michel-1967;-Von-anderen-Raeumen.html">andere Räume</a> Einzug ins Foyer der sophiensæle und treiben seinen Übergangscharakter auf die Spitze. An den Wänden hängt Street Art von <a href="http://sp38.com/">sp38</a>, die man aus dem Berliner Stadtbild kennt. <a href="http://farm4.static.flickr.com/3457/3993830588_8a7467547a.jpg">„I don&#8217;t wanna be Ur friend on Facebook“</a> &#8211; eben noch auf einer Neuköllner Mülltonne, jetzt schon Ausstellungsobjekt. Davor warten die Besucher auf quietschgelben Parkbänken zwischen Sträuchern auf den Einlass. Mark Thomann a.k.a. <a href="http://pony-pedro.de/">pony pedro</a> hat sein „Foyer für Freilufttrinker“ kurzerhand nach drinnen verlegt. Das pieksende Geäst, das im goldenen Licht ständig irritiert, tut ein übriges zur skurrilen Wirkung dieses Außen-Innen-Raums.</p>
<p>Noch tiefer gräbt Corinna Korth vom Institut für Hybridforschung. Neben ihrer Lecture-Performance <a title="Furry Species | Hybrid statt Hybris (Freischwimmer Festival)" href="http://xn--schnschrift-tfb.org/artikel/furry-species-freischwimmer-festival/">„Furry Species“</a> hat sie rund um die Foyer-Bar einen Wolfsbau mit jeder Menge (Kunst-)Pelz errichtet. Auf der anderen Seite, gleich beim Eingang zum großen Saal, steht eine Telefonzelle, von der aus man &#8211; aus dem Innenraum im Innenraum &#8211; raus in die Welt kommunizieren kann. Doch auch hier folgt die Umkehrung auf dem Fuße: via Loveline der Gruppe White Horse vermittelt der öffentliche Fernsprecher private Liebesbotschaften.</p>
<p>Erika Fischer-Lichte schreibt in <a href="http://www.amazon.de/Ästhetik-Performativen-suhrkamp-Erika-Fischer-Lichte/dp/3518123734">„Ästhetik des Performativen“</a>: <em>Jeder Übergang, jeder Weg über eine Schwelle schafft einen Zustand der Instabilität, aus dem Unvorhergesehenes entstehen kann, der das Risiko des Scheiterns birgt, aber ebenso die Chance einer geglückten Transformation. </em>Von Scheitern kann beim transformierten Freischwimmer-Foyer keine Rede sein. Hier findet eine wohltuende Belebung der Foyer-Routine statt. Das Raumgefühl wird ständig irritiert. Dadurch entsteht eine Ahnung davon, wie exklusiv die Gruppe ist, die sich hier gewöhnlich trifft. Zur Öffentlichkeit, ja zum öffentlichen Raum, der immer auch etwas von Teilhabe und Gestaltung hat, der zum Verweilen und Be-Leben anregt, ist es ein weiter Weg. Bleibt zu hoffen, dass das Unvorhergesehene weiterhin willkommen ist, wo das Freischwimmer-Foyer für Instabilität gesorgt hat.</p>
<img src="http://piwik.xn--schnschrift-tfb.org/piwik.php?idsite=7&rec=1&action_name=Irgendwie+%C3%B6ffentlich+%7C+Gedanken+zum+Freischwimmer-Foyer+%28Freischwimmer+2011%29+%7C+Sch%C3%B6nschrift" style="border:0" alt="" />]]></content:encoded>
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		<title>Romantic Afternoon* II &#124; Der Diskurs unter den Küssen (Freischwimmer 2011)</title>
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		<pubDate>Thu, 17 Mar 2011 12:05:56 +0000</pubDate>
		<dc:creator><![CDATA[Katja Grawinkel]]></dc:creator>
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		<description><![CDATA[Die Wissenschaft des Küssens heißt Philematologie. Sie erforscht, „warum Lebewesen gegenseitig ihre Lippen berühren, den Mund öffnen und, je nach Intensität, ihre Zungen dabei Kontakt spüren lassen“, schrieb Sebastian Herrmann einmal in der Süddeutschen Zeitung. Es geht um die evolutionären Wurzeln des &#8230; <a href="http://xn--schnschrift-tfb.org/artikel/romantic-afternoon-kritik-freischwimmer-2011/">Weiterlesen <span class="meta-nav">&#8594;</span></a><img src="http://piwik.xn--schnschrift-tfb.org/piwik.php?idsite=7&rec=1&action_name=Romantic+Afternoon%2A+II+%7C+Der+Diskurs+unter+den+K%C3%BCssen+%28Freischwimmer+2011%29+%7C+Sch%C3%B6nschrift" style="border:0" alt="" />]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<div id="attachment_665" class="wp-caption alignleft"><img class="size-full wp-image-665" title="Romantic Afternoon" src="http://xn--schnschrift-tfb.org/wp-content/uploads/2011/03/RomanticAfternooncGerhardFLudwig6.jpg" alt="" width="720" height="306" /><p class="wp-caption-text">Bild: Gerhard F. Ludwig / Sophiensaele; alle Rechte vorbehalten</p></div>
<p>Die Wissenschaft des Küssens heißt <em>Philematologie. </em>Sie erforscht, „warum Lebewesen gegenseitig ihre Lippen berühren, den Mund öffnen und, je nach Intensität, ihre Zungen dabei Kontakt spüren lassen“, schrieb Sebastian Herrmann einmal in der <a href="http://www.sueddeutsche.de/wissen/wissenschaft-vom-kuessen-obsessiv-auf-weibliche-muender-fixiert-1.490729">Süddeutschen Zeitung</a>. Es geht um die evolutionären Wurzeln des Küssens, um Botenstoffe im Speichel und die Neigung des Kopfes (meistens nach rechts: bei zwei von drei Küssern). „Ein Kuss ist der schönste Liebesbeweis zwischen einem Jungen und einem Mädchen“, schreibt das <a href="http://www.maedchen.de/artikel/Emotions-Liebe-Sex-Seele-der-erste-Kuss-alles-uebers-Kuessen_190377.html">Mädchen</a>-Magazin und hat auch gleich eine Umfrage gestartet, ob man beim ersten Date gleich schon mit oder ohne Zunge küssen soll (1344 pro, 732 contra). Die <a href="http://www.gala.de/stars/ticker/BSBS93472/Madonna-und-Britney-lieferten-Kuss-des-Jahrzehnts.html">Gala</a> hat eine Liste der spektakulärsten Küsse des letzten Jahrzehnts erstellt. Ganz oben: Madonna, die bei den MTV Music Awards 2003 zuerst Britney Spears und dann Christina Aguilera küsste.</p>
<p>Wer gedacht hat, dass es sich beim Küssen um eine intime Beschäftigung handelt, dem sei mit dieser kleinen Presseschau widersprochen. Unbelehrbaren empfiehlt sich außerdem der <a href="http://www.freischwimmer-festival.com/produktionen_detail.php?ID=30">„Romantic Afternoon*“</a> von Verena Billinger und Sebastian Schulz beim Freischwimmer Festival in den sophiensælen. Das Publikum ist eingeladen, einer knappen Stunde Dauerknutschen auf der Bühne zuzusehen.<span id="more-653"></span></p>
<p>Es fängt an, wie wir es aus ungezählten Filmszenen kennen. Zwei stehen sich gegenüber, die Augen geschlossen. Sie lehnen sich einander entgegen und alle wissen, was gleich passiert. Nur dauert es ein bisschen länger als im Fernsehen und das Schmatzen (endlich!) wird nicht von Hintergrundmusik übertönt. Es folgt nicht der Abspann nach dem Happy End, sondern das ist erst der Anfang. Es folgen 50 Minuten, in denen die sechs auf der Bühne alle denkbaren Positionen, Konstellationen, Tempi und Intensitäten des Küssens zur Schau stellen.</p>
<p>Den Zuschauer befallen gleich mehrere ambivalente Gefühle. Eine Mischung aus Vertrautheit und Befremdung. Der Anblick ist bekannt, doch das Gefühl vermittelt sich nicht. Etwas zwischen Scham und Voyeurismus. Das Zuschauen ist gewollt, ja forciert, aber es fühlt sich trotzdem nicht richtig an. Ein gleichzeitiges Verstehen und Nicht-Verstehen. Es vermitteln sich mimetisch die Bewegungen der Körper, aber in ihrer Anonymität auf der leeren Bühne und ohne jegliche Narration bleiben das Küssen und die Küssenden ohne Sinn.</p>
<p>Den Zuschauer und die Darsteller trennt eine unüberwindliche Schwelle. Die da vorne sind so völlig bei sich und mit sich beschäftigt und in den Reihen ist man zu untätigem Zusehen verurteilt. Jedes Kichern und Husten eine Erleichterung. Und trotzdem stellt sich immer wieder die irritierende Frage: Für wen machen die das eigentlich? Es ist zu deutlich, dass eine Choreografie, ein Plan, ja eine Profession dahinter steht, als dass man der Illusion erliegen könnte, hier einer intimen Orgie beizuwohnen &#8211; tatenlos wohl bemerkt. Aber es fällt kein Wort, es gibt nicht mal einen Blick ins Publikum. Der Diskurs liegt hinter oder unter den Küssen. Keine verbale Botschaft über die Liebe und ihre Posen, über das Innen und das Außen, das Homo-hetero-poly-affektive und die Norm. Man könnte meinen, dass es sich hier einzig um ein Experiment handelt, eine Übung für den Performerkörper. Nur kommen die Regisseure Verena Billinger und Sebastian Schulz von keiner Forschungseinrichtung für Philematologie, sondern vom Institut für Angewandte Theaterwissenschaft in Gießen. Oder gibt es da jetzt eine Kooperation?</p>
<p><em>Direkt aus der Vorstellung am 15. März gab es eine <a title="Romantic Afternoon* | Live-Kritik in Schönschrift (Freischwimmer 2011)" href="http://xn--schnschrift-tfb.org/artikel/romantic-afternoon-ab-21-uhr-live-kritik-in-schonschrift-freischwimmer-2011/">Live-Kritik</a> in Schönschrift.</em></p>
<img src="http://piwik.xn--schnschrift-tfb.org/piwik.php?idsite=7&rec=1&action_name=Romantic+Afternoon%2A+II+%7C+Der+Diskurs+unter+den+K%C3%BCssen+%28Freischwimmer+2011%29+%7C+Sch%C3%B6nschrift" style="border:0" alt="" />]]></content:encoded>
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		<title>Souvereines &#124; Die einmalige Audienz (Freischwimmer 2011)</title>
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		<pubDate>Wed, 16 Mar 2011 17:36:01 +0000</pubDate>
		<dc:creator><![CDATA[Dominik Brüggemann]]></dc:creator>
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		<description><![CDATA[Die „einmalige Audienz ihres Lebens“ versprach man den Gästen der sophiensaele Berlin und warnte davor, der kommenden Königin den Rücken zu zeigen. Das Volk solle sich benehmen und Anstand wahren, wenn es der Majestät im Festsaal begegne. Viel Benimm und &#8230; <a href="http://xn--schnschrift-tfb.org/artikel/souvereines-freischwimmer-2011-berlin/">Weiterlesen <span class="meta-nav">&#8594;</span></a><img src="http://piwik.xn--schnschrift-tfb.org/piwik.php?idsite=7&rec=1&action_name=Souvereines+%7C+Die+einmalige+Audienz+%28Freischwimmer+2011%29+%7C+Sch%C3%B6nschrift" style="border:0" alt="" />]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<div id="attachment_647" class="wp-caption alignleft"><img class="size-full wp-image-647" title="Souvereines - Chuck Morris" src="http://xn--schnschrift-tfb.org/wp-content/uploads/2011/03/SouvereinescGerhardFLudwig14.jpg" alt="" width="720" height="306" /><p class="wp-caption-text">Bild: Gerhard F. Ludwig / Sophiensaele; alle Rechte vorbehalten</p></div>
<p>Die „einmalige Audienz ihres Lebens“ versprach man den Gästen der sophiensaele Berlin und warnte davor, der kommenden Königin den Rücken zu zeigen. Das Volk solle sich benehmen und Anstand wahren, wenn es der Majestät im Festsaal begegne. Viel Benimm und Tamtam für ein freies Theater, aber bitte, für das Theaterduo Chuck Morris und ihr Stück „Souvereines“ gibt man sich dem royalen Protokoll, das vorab verteilt wurde, gerne hin. Wann zeigt sich eine Majestät schon der Öffentlichkeit?</p>
<p>Auf der Bühne dann zwei Frauenkörper, zusammengebunden zu einer Königin. Die verbundenen Protagonistinnen, sie formen die Macht &#8211; zunächst in Unterwäsche. In einem rauschenden Fluss vorbeiströmender Adjektive beschreiben sie die Frau: Sie ist schön, reich, allgegenwärtig und zeitlos, gemeingültig. Sie müsste aufs Klo, wird sich aber eine Weile gedulden, sie sagt das Richtige, obwohl sie weiß, dass es das nicht gibt.<span id="more-644"></span></p>
<p>Man möchte Mitleid mit den Souvereines bekommen: die Macht und die Verantwortung liegt auf ihren Schultern, sie müssen tagtäglich das Richtige tun, dabei freundlich lächeln, ihr Persönliches verbergen. Sie stehen im Licht dieser Sonne, lassen sich für Wandgemälde porträtieren und in Großaufnahme fotografieren.</p>
<p>Das Zepter der Macht geben sie dabei nicht aus der Hand. Das gilt für die Königinnen der Geschichte ebenso wie für Chuck Morris auf der Bühne. Protokollarisch durchgeplant folgt Blende auf Blende, Königin auf Königin. Nur kurzzeitig darf das Publikum die Macht über- und eine Militärparade abnehmen. Man begreift das ambivalente Gefühl, richtet den herrschaftlichen Blick  auf die Vorbeiziehenden und doch sind alle Augen auf die eigene Person fokussiert. Das bringt das Amt nun mal mit sich. Die Souvereines aller Zeiten, sie sind geprägt durch ihr Handeln, das ihnen aufgetragen ist. Und doch sind sie nur Königinnen auf Zeit, ihre Person muss sterben, die Kommende ist die Gehende.</p>
<p>Das Duo Chuck Morris betreibt mit den weiblichen Souveränen eine Bilderwanderung vom Mittelalter bis heute. Die <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Ikonografie">Ikonografie </a>der Macht erinnert dabei auch an heutige Regenten – gute wie schlechte. Ob <a title="King of the Kings | Die Wahrheit liegt in der Wüste (Freischwimmer 2011)" href="http://xn--schnschrift-tfb.org/artikel/king-of-the-kings-kritik-freischwimmer-2011/">Gaddafi</a>, <a title="Neues vom PR-Sport" href="http://xn--schnschrift-tfb.org/artikel/pr-sport-bild-holofernes-taz/">Guttenberg </a>oder Japans Kaiser Akihito, die Mächtigen im Amt, sie scheiden alle früher oder später dahin und sind dann Schatten ihrer Macht.<br />
Aber keine Sorge: Es lebe die kommende Königin!</p>
<p><em><a href="http://www.freischwimmer-festival.com/produktionen_detail.php?ID=25">„Souvereines“</a> läuft noch einmal heute Abend um 19.30 Uhr in den Sophiensaelen.</em></p>
<p><a href="/wp-content/uploads/2011/03/notizen-souvereines.pdf"><img class="alignleft size-full wp-image-651" title="Notizen Souvereines" src="http://xn--schnschrift-tfb.org/wp-content/uploads/2011/03/notizen-souvereines-thumb.jpg" alt="" width="275" height="275" /></a><a href="/wp-content/uploads/2011/03/notizen-souvereines.pdf">Notizen zu diesem Text als PDF</a></p>
<img src="http://piwik.xn--schnschrift-tfb.org/piwik.php?idsite=7&rec=1&action_name=Souvereines+%7C+Die+einmalige+Audienz+%28Freischwimmer+2011%29+%7C+Sch%C3%B6nschrift" style="border:0" alt="" />]]></content:encoded>
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		<title>Romantic Afternoon* I &#124; Live-Kritik in Schönschrift (Freischwimmer 2011)</title>
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		<pubDate>Tue, 15 Mar 2011 15:13:17 +0000</pubDate>
		<dc:creator><![CDATA[Katja Grawinkel]]></dc:creator>
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		<category><![CDATA[Freischwimmer Festival]]></category>
		<category><![CDATA[Freischwimmer Festival 2011]]></category>
		<category><![CDATA[Live-Kritik]]></category>
		<category><![CDATA[Romantic Afternoon*]]></category>
		<category><![CDATA[Sebastian Schulz]]></category>
		<category><![CDATA[Sophiensaele]]></category>
		<category><![CDATA[Verena Billinger]]></category>

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		<description><![CDATA[Sechs Menschen, die sich ununterbrochen küssen? Auf der Bühne? In Echt? Nicht weniger kündigen Verena Billinger und Sebastian Schulz für ihre Performance „Romantic Afternoon*“ an. Klingt nach jeder Menge Voyeurismus, ein bisschen Schamesröte und einer weiteren interessanten Perspektive auf die &#8230; <a href="http://xn--schnschrift-tfb.org/artikel/romantic-afternoon-ab-21-uhr-live-kritik-in-schonschrift-freischwimmer-2011/">Weiterlesen <span class="meta-nav">&#8594;</span></a><img src="http://piwik.xn--schnschrift-tfb.org/piwik.php?idsite=7&rec=1&action_name=Romantic+Afternoon%2A+I+%7C+Live-Kritik+in+Sch%C3%B6nschrift+%28Freischwimmer+2011%29+%7C+Sch%C3%B6nschrift" style="border:0" alt="" />]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<div id="attachment_603" class="wp-caption alignleft"><img class="size-full wp-image-603" title="Romantic Afternoon" src="http://xn--schnschrift-tfb.org/wp-content/uploads/2011/03/1Romantic-afternoon-04-c-Verena-Billinger-Sebastian-Schulz.jpg" alt="" width="720" height="306" /><p class="wp-caption-text">Bild: Verena Billinger, Sebastian Schulz; alle Rechte vorbehalten</p></div>
<p>Sechs Menschen, die sich ununterbrochen küssen? Auf der Bühne? In Echt? Nicht weniger kündigen Verena Billinger und Sebastian Schulz für ihre Performance <a href="http://www.freischwimmer-festival.com/produktionen_detail.php?ID=30">„Romantic Afternoon*“</a> an. Klingt nach jeder Menge Voyeurismus, ein bisschen Schamesröte und einer weiteren interessanten Perspektive auf die Frage nach Öffentlichkeit(en), die das Freischwimmer Festival in diesem Jahr stellt. Um dieser Frage eine weitere Dimension hinzuzufügen und diejenigen, die keine Karte mehr bekommen haben, am Knutsch-Spektakel zu beteiligen, gab es auf Schönschrift.org eine Live-Kritik direkt aus dem Hochzeitssaal. <span id="more-602"></span></p>
<p>21:13 ein bisschen Verspätung&#8230; Los gehts</p>
<p>21:15 Sechs auf der Bühne, das war angekündigt. Zwei in der Mitte, die sich einander entgegen lehnen, mit geschlossenen Augen. Ob sie sich schon spüren? Der Abstand wird geringer&#8230;</p>
<p>21:17 Ja. Jetzt fast. Nasenkontakt. Und ein neues Paar. Die ersten zwei verschwinden in entgegen gesetzte Ecken des Raumes. Weiter gehts. Und paar Nummer 3, mit größerem Abstand&#8230;</p>
<p>21:19 Wann würde man sich finden, wenn man mit geschlossenen Augen aufeinander zu geht?</p>
<p>21: 20 Die ersten SChmatzen. Zwei Frauen, dann Paar Nummer 3 (hetero). Die ersten Kichern. Endlich hört man nicht mehr nur mein Tippen&#8230;</p>
<p>21:24 Die erste Umarmung. Die brauchen jetzt Namen oder Nummern, die Ers und Sies. Also: Er1 und Sie1 mit taubenblauem Shirt und und Bluejeans. Sie (Bluejeas) küsst jetzt Ihn2 mit Geheimratsecken. Sie2 (blonder Zopf) und 3 (goldene Streifen auf den Sneakers) warten am Rand. Er3 mit rotem KAropulli klatscht ab. Karopulli küsst Geheimratsecken.</p>
<p>21:28 Man kann sich so stupsen, küssen, umhalsen, umarmen, einanders Köpfe in den Händen halten, sich hocheben, verschlingen. Oder man kann dabei zusehen mit verschränkten Armen und hustend im Publikum. Und man kann getrennt werden und dann enttäuscht und benommen sein und sich gar nicht loslassen wollen, aber dann doch. Man kann sich laaaange Blicke zuwerfen&#8230;</p>
<p>21:31 Alle haben sich in der Mitte zusammen gefunden und schauen sich an. Vergnügt. Nein, sie schauen auf einen, der es mit sich selbst macht. Also, küssen. Aber das sieht irgendwie lächerlich aus. Da springt eine ein. Er2 und Sie mit blondem Zopf&#8230;</p>
<p>21:33 Also, wie wäre das jetzt, wenn ich nicht tippen dürfte. Schon eine halbe Stunde Anderen beim Küssen zugucken. Man muss ja gucken, deshalb ist man ja gekommen. In der Bahn würde ich weggucken oder in der Mensa oder so&#8230; aber das wär ja dann auch kein Theater. Muss die ganze Zeit dran denken, wie wohl deren Proben waren?</p>
<p>21:34 Achtung! 3 mal 2, küssende sich wiegende. Das Licht ist jetzt so ein bisschen schummerig geworden. Aber: erste richtige ERkenntnis, küssen kann man anscheinend immer nur zu zweit!</p>
<p>21:37 Und man kann es auf der Bühne offenbar auch besser im Stehen. Sie1 und 2 (Bluejeans und Goldstreifen) haben sich eben wieder erhoben. Taubenblau und Blondzopf sinken dafür nierder&#8230;</p>
<p>21:39 Jetzt mal &#8217;ne technische Frage: sind das Filmküsse oder küssen die mit Zunge? Hört sich so an, ich sitz zu weit hinten, um das zu erkennen. Kann ja jeder&#8217;ne große Show abziehen, sich an die Wand drücken und über&#8216;n BOden kugeln, aber sind das jetzt echte Küsse mit echten Zungen und Gefühlen und so? Stellen sich letztere vielleicht früher oder später ein, wenn man eine halbe STunde lang küsst?</p>
<p>21:42 Jetzt noch mehr Manipulation. Kaum Licht und Oper. Jetzt kann man wirklich nix mehr erkennen. Die könnten da alles machen, oder eben nicht. Aber echt oder nicht kann man da echt nicht mehr fragen. Dafür fühlt es sich mehr nach Theater an jetzt.</p>
<p>21:44 Das Licht ist wieder an. Und ich denke, ob man beim küssen schon gleich- und gemischt geschlechtlich unterscheidet? Mund ist Mund oder? Sieht zumindest so aus. Aber das sind ja auch Schauspieler. Und jetzt legen sie einen Zahn zu, sieht nach Akrobatik aus, Choreografie vielleicht, jedenfalls anstrengend&#8230; schön?</p>
<p>21:45 Au Mist, ein Lacher. Und ich hab den Grund verpasst wegen Tippen. Ah, da wurde getauscht!</p>
<p>21:48 Er3 und Taubenblau hatten grade so einen Moment. Das sah fast nach Kampf aus. Gerangel. Jetzt rollen sie übereinander über den Boden. Schieben die sich weg oder ziehen sie sich ran? Jedenfalls tauschen sie wieder.</p>
<p>21:50 Ok, hier kommt der Versucht. Knutschen zu sechst. Wird prompt mit Lachen aus dem Publikum quittiert. Aber funktioniert auch nicht. Lippen auf Lippen heißt offenbar zwei auf zwei, also eins zu eins. Auch im Kneul.</p>
<p>21:51 Hey, Trickottausch bei Ihm 1 und 2. Geheimratsecken nun in Taubenblau. Und doch ein Versuch zu dritt. Goldstreifen, Karos und Bluejeans. Mehr ist da beim besten Willen nicht mehr zu erkennen. MAchen die das eigentlich für uns oder für dich? Oder wegen der Kunst?</p>
<p>21:52 Schuhe aus. Ringelsocken statt Goldstreifen. Ich habe aufs falsche Pferd gesetzt. Alles nur Äußerlichkeiten. Die können getauscht oder ausgezogen werden. Aber auf irgendwas muss man sich doch stützen&#8230;</p>
<p>21:55 Es haben sich jetzt Dreiergruppen formiert. Die einen tummeln sich am Boden, die anderen steigen aufeinander rum. Ein bisschen Übermut, Freude, Lächeln, wo vorher nur KOnzentration gewesen ist&#8230;</p>
<p>21:57 Muss ich das eigentlich irgendwie sinnlicher beschreiben? Irgendwie romantischer, muss das schöner klingen? Ist eben eigentlich nicht schön. Also, vielleicht ein bisschen. Aber nee, eher&#8230; naja, schwierig. Ist das Porno? Aber anregend find ich es jetzt eben auch nicht unbedingt&#8230;</p>
<p>21:59 Er3 und Sie3 sind ganz aus der Puste. Von der Leidenschaftsimulation. Und schon lässt er die Karos fallen.</p>
<p>22:00 Alle wieder für sich. Mit geschlossenen Augen scheinen sie einander zu suchen. Mit Händen und Mündern, aber sie bleiben alleine.</p>
<p>22:01 Alleine mit den Posen, in denen sie eben noch so natürlich aussahen, als sie sie mit Partner &#8222;gespielt&#8220; haben. Dunkel. Aber noch nicht Ende.</p>
<p>22:02 Tanzen im Schummerlicht. Das ist sehr schön.</p>
<p>22:04 Wieder hell. Und sie finden sich wieder. Man kann es hören. Ganz leises Schmatzen.</p>
<p>22:05 Wieder alle am Rand. Bis auf zwei, die sich jetzt auch trennen. Drei stehen drei gegenüber, Lichtwechsel, Klang. Walgesänge vielleicht? Alarm? Disco!</p>
<p>22:06 Musical! Grinsen und Küsschen. &#8222;Er hatte gold&#8216;nes Haar, das glänzte wunderbar.&#8220;</p>
<p>22:07 Was singen die da? Fred vom Jupiter? Google sagt: deutsches Lied aus dem Jahr 1981. Hübsch. Und die Choreografie auch. Ende!</p>
<p>22:08 Huch, tatsächlich schon Schluss. Applaus!</p>
<p><em>Mit etwas mehr Ruhe und Abstand haben wir nachträglich auch noch eine </em><a title="Romantic Afternoon* II| Der Diskurs unter den Küssen (Freischwimmer 2011)" href="http://xn--schnschrift-tfb.org/artikel/romantic-afternoon-kritik-freischwimmer-2011/"><em>Kritik</em></a><em> zu &#8222;Romantic Afternoon*&#8220; geschrieben. </em></p>
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