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	<title>Schönschrift &#187; Martin Schick</title>
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	<description>Notizen zur Kultur</description>
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		<title>CMMN SNS PRJCT &#124; Über unsere Besessenheit (Freischwimmer 2011)</title>
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		<pubDate>Sat, 19 Mar 2011 17:49:04 +0000</pubDate>
		<dc:creator><![CDATA[Till Claassen]]></dc:creator>
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		<description><![CDATA[Common sense, der „Gesunde Menschenverstand“ ist eine Basis, auf die wir uns einigen können. Er verbindet uns alle. Wer sich auf den Common Sense beruft, muss seine Entscheidung nicht mehr rechtfertigen. Doch ist er auch Ausschlusskriterium: Wer  ihn nicht beherrscht, &#8230; <a href="http://xn--schnschrift-tfb.org/artikel/cmmn-sns-prjct-kritik-freischwimmer-2011/">Weiterlesen <span class="meta-nav">&#8594;</span></a><img src="http://piwik.xn--schnschrift-tfb.org/piwik.php?idsite=7&rec=1&action_name=CMMN+SNS+PRJCT+%7C+%C3%9Cber+unsere+Besessenheit+%28Freischwimmer+2011%29+%7C+Sch%C3%B6nschrift" style="border:0" alt="" />]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<div id="attachment_720" class="wp-caption alignnone"><img class="size-full wp-image-720" title="CMMN SNS PRJCT" src="http://xn--schnschrift-tfb.org/wp-content/uploads/2011/03/cmmn-sns-prjct-freischwimmer.png" alt="Cartoon" width="720" height="306" /><p class="wp-caption-text">Illustration: Dan Perjovschi/Freischwimmer. Alle Rechte vorbehalten.</p></div>
<p>Common sense, der „Gesunde Menschenverstand“ ist eine Basis, auf die wir uns einigen können. Er verbindet uns alle. Wer sich auf den Common Sense beruft, muss seine Entscheidung nicht mehr rechtfertigen. Doch ist er auch Ausschlusskriterium: Wer  ihn nicht beherrscht, ist raus.</p>
<p>In ihrem <a href="http://www.freischwimmer-festival.com/produktionen_detail.php?ID=27">CMMN SNS PRJCT</a> begrüßen <a href="http://kalauzschick.wordpress.com/">Laura Kalauz und Martin Schick</a> ihr Publikum fast nackt und verteilen erst mal Geschenke. Mit körperlicher Blöße und dem großzügigen Transfer von Eigentum bedienen sie sich zweier Kommunikationswege, die bei uns allen zu funktionieren scheinen. Und setzen damit den Ausgangspunkt für eine Reise durch Mechanismen, die als Grundlage von gesellschaftlichem Handeln nur selten hinterfragt werden.<span id="more-712"></span></p>
<p>Eigentum und Besitz (juristisch <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Eigentum#cite_ref-5">streng verschieden</a>) werden durchdekliniert: Die Performer verschenken Waren ans Publikum, ein Transfer von Eigentum findet statt. Die Performer mieten sich für die Dauer des Stücks Kostüme aus dem Publikum, sie ergreifen temporär Besitz daran. Die Performer vergeben Lizenzen an ihrem Stück, verkaufen virtuellen Besitz. Die Performer nehmen Darlehen beim Publikum auf, müssen immer wieder umschulden, sie drehen sich im großen Karussell des Meta-Kapitalismus der Finanzgeschäfte.</p>
<p>Das zeitgenössische Theaterpublikum lässt sich schnell in einen geschäftstüchtigen Modus versetzen. Als der kunst-blutende Protagonist ein Taschentuch braucht, darf er für das Stück Zellstoff schon mal 50 Cent ans Publikum löhnen. Und dass er sich das Geld zu horrenden Zinsen leiht, bis am Ende 20 Euro auf dem Schuldschein stehen, lässt diverse weitere Personen an dem simplen Geschäft mitverdienen. Der Vorgang ist ein aussichtsloses Schneeball-System? Na und, so lange es nicht ausgerechnet bei <em>mir</em> zusammenbricht. Der gesunde Menschenverstand wird vom gesunden Geschäftssinn besiegt. Es gibt scheinbar nicht nur <em>einen</em> Common Sense.</p>
<p>Neben der Geschäftstüchtigkeit darf das Publikum aber auch seine kulturelle Bildung beweisen. Eingestreute Fragmente (angeeignetes geistiges Eigentum, oho!) aus dem kulturellen Kapital (von „Krieg und Frieden“ bis „Titanic“) müssen identifiziert werden. Vom Common Sense zum Kanon ist es nicht weit, zur Belohnung winkt ein Los für eine Tombola, deren Gewinn niemand kennt. Es wird klar, dass wir eine Elite sind, die wir da im Hochzeitssaal der Berliner sophiensæle zusammen sitzen. Selbst plumpe Gags sind exakt auf die Vorbildung zugeschnitten, die uns die Teilnahme an diesem Diskurs ermöglicht: „What comes after contemporary dance?“ Kalauer, die die Theaterwelt bedeuten. Um aber wirklich gehört zu werden, muss im CMMN SNS PRJCT ein massiges Rednerpult erobert werden. Nur wer das Privileg der mikrofonierten Stimme erreicht, kann sich energisch mitteilen, bzw. mit-teilen: „I want to share something with you!“</p>
<p>Vom Rednerpult aus transportieren Kalauz&#8216; und Schicks Figuren dann Gegenmodelle. In Anlehnung an <a href="http://www.miniature-earth.com/">The Miniature Earth</a> kalkulieren sie die Weltbevölkerung auf die anwesenden Theaterbesucher herunter: Von 100 Zuschauern wären 14 unterernährt. Dieses und weitere Gleichnisse könnten ehrliche Empörung transportieren, die beiden Vortragenden beziehen sie jedoch in ihr Spiel von Macht und Eigentum mit  ein. Da wird vom anderen kopiert, das Rede-Manuskript verschenkt und dann zurückgekauft, gestritten bis zu Handgreiflichkeiten. Aus politischen Positionen werden handel- und verhandelbare Gesten.</p>
<p>Am Höhepunkt des Abends wird schließlich das komplette Stück selbst zur Handelsware: In einer Auktion können das Skript sowie die nicht-exklusiven Aufführungsrechte (für 50 Jahre!) von CMMN SNS PRJCT erworben werden. Die CD mit dem weichgespülten Lounge-Soundtrack inbegriffen. Und der Lizenzvertrag ist fast genau so lang wie das Skript.</p>
<p>Die Körper stehen trotz der kleinen Finte zu Beginn absolut nicht mehr im Mittelpunkt und dienen höchstens noch zu einer müden Tanz-Persiflage. Kunstblut ist nur Symbol für eine Notsituation, aus der sich Profit schlagen lässt. Während die Performancekunst der 70er Selbstverletzung als Konzept der Ansprache nutzte, entpuppt sich die angedeutete Selbstmordszene in CMMN SNS PRJCT als Zitat aus „Titanic“. Indem Kalauz und Schick die Mechanismen der Medien- und Konsumgesellschaft umarmen und konsequent anwenden, sind sie radikaler als jeder Rückzug auf den Körper es sein könnte.</p>
<p>Am Ende steht der Kassensturz und es reicht sogar noch für Freibier.</p>
<p><a href="/wp-content/uploads/2011/03/notizen-cmmn-sns-prjct.pdf"><img class="alignleft size-full wp-image-731" title="Notizen CMMN SNS PRJCT" src="http://xn--schnschrift-tfb.org/wp-content/uploads/2011/03/notizen-cmmn-sns-prjct-thumb.jpg" alt="Ausschnitt von Notizen zu CMMN SNS PRJCT" width="275" height="275" /></a><a href="/wp-content/uploads/2011/03/notizen-cmmn-sns-prjct.pdf">Notizen zu diesem Text als PDF.</a></p>
<img src="http://piwik.xn--schnschrift-tfb.org/piwik.php?idsite=7&rec=1&action_name=CMMN+SNS+PRJCT+%7C+%C3%9Cber+unsere+Besessenheit+%28Freischwimmer+2011%29+%7C+Sch%C3%B6nschrift" style="border:0" alt="" />]]></content:encoded>
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		<title>Battle ums Abzeichen &#124; Wir bloggen beim Freischwimmer Festival 2011</title>
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		<pubDate>Wed, 09 Mar 2011 08:09:59 +0000</pubDate>
		<dc:creator><![CDATA[Katja Grawinkel]]></dc:creator>
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		<description><![CDATA[Der Frühling kommt nach Berlin, Freischwimmer-Saison. Noch bevor die Freibäder eröffnen, beherbergt die Hauptstadt den Auftakt zum Freischwimmer Festival für Nachwuchstheater, Performancekunst und Live Art. Es handelt sich um ein Gemeinschaftsprojekt von fünf der allerersten Produktionshäuser für Freies Theater im &#8230; <a href="http://xn--schnschrift-tfb.org/artikel/blog-battle-freischwimmer-festival-2011/">Weiterlesen <span class="meta-nav">&#8594;</span></a><img src="http://piwik.xn--schnschrift-tfb.org/piwik.php?idsite=7&rec=1&action_name=Battle+ums+Abzeichen+%7C+Wir+bloggen+beim+Freischwimmer+Festival+2011+%7C+Sch%C3%B6nschrift" style="border:0" alt="" />]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<div id="attachment_461" class="wp-caption alignnone"><img class="size-full wp-image-461" title="Freischwimmer Festival 2011" src="http://xn--schnschrift-tfb.org/wp-content/uploads/2011/03/Auftakt-Freischwimmer.jpg" alt="" width="716" height="306" /><p class="wp-caption-text">Bilder: Freischwimmer Festival (alle Rechte vorbehalten)</p></div>
<p>Der Frühling kommt nach Berlin, Freischwimmer-Saison. Noch bevor die Freibäder eröffnen, beherbergt die Hauptstadt den Auftakt zum <a href="http://www.freischwimmer-festival.com/index.php">Freischwimmer Festival</a> für Nachwuchstheater, Performancekunst und Live Art. Es handelt sich um ein Gemeinschaftsprojekt von fünf der allerersten Produktionshäuser für Freies Theater im deutschsprachigen Raum. <a href="http://www.kampnagel.de/">Kampnagel</a> in Hamburg und das Düsseldorfer <a href="http://forum-freies-theater.de/">Forum Freies Theater</a> wurden grade zusammen mit dem Hebbel am Ufer zum <a href="http://www.berlinerfestspiele.de/de/aktuell/festivals/03_theatertreffen/tt_start.php">Theatertreffen</a> eingeladen. Letzteres ist &#8211; warum eigentlich? &#8211; nicht bei Freischwimmer dabei. Dafür der kleinere Partner in Mitte: Die <a href="http://www.sophiensaele.de/">Sophiensaele</a> richten vom 10. bis 19. März die erste von fünf Freischwimmer-Runden aus. Mit dabei sind außerdem <a href="http://www.brut-wien.at/start.php?">Brut</a> Wien und die Zürcher <a href="http://www.gessnerallee.ch/">Gessnerallee</a>.</p>
<p>Sieben KünstlerInnen und/oder Kollektive waren eingeladen, eine Produktion beizusteuern, die nun in allen fünf Städten nacheinander gezeigt wird. Das Thema des ganzen lautet, so tagesaktuell, dass es kaum auszuhalten ist: Rückzug ins Öffentliche. Wir werden in Schönschrift aus Berlin das Programm begleiten. <span id="more-459"></span>Als Embedded Kultur-Bloggers sozusagen, denn die vermutlich geniale Marketing- und Presseabteilung des Festivals hat passend zum Thema einen <a href="http://www.sophiensaele.com/downloads/AUSSCHREIBUNG_FREISCHWIMMER_BLOG-BATTLE.pdf">Blog-Wettbewerb</a> ausgeschrieben. „Gemeinsam mit Obama, Greenpeace und der Deutschen Bank twittern, bloggen, posten und talken wir uns um den Verstand“, heißt es in der Ankündigung. <a title="Neues vom PR-Sport" href="http://xn--schnschrift-tfb.org/artikel/pr-sport-bild-holofernes-taz/">BILD, Spiegel und taz</a> nicht zu vergessen. Und selbst die großen Feuilletons und Spartenmagazine haben ihre Internetpräsenz. Vorstoß ins Netz, statt Rückzug ins Öffentliche. Niemand geringeres als die RedakteurInnen von <a href="http://theaterderzeit.de/Magazine/Index">Theater der Zeit</a> schauen den Freischwimmer-Bloggern auf die Finger. Öffentlichkeit bewertet Öffentlichkeit bewertet Öffentlichkeit, bis einer weint &#8211; oder gewinnt. Hochkultur, Subkultur, Public Relations, wir nehmen die Herausforderung an und freuen uns auf den Austausch im virtuellen Foyer! Bitte hinterlassen Sie einen Kommentar! Echt jetzt.</p>
<p>Das Kerngeschäft der Freischwimmer findet natürlich in der Öffentlichkeit per se statt, auf der Theaterbühne. Hier ein kleiner Vorgeschmack auf das <a href="http://www.freischwimmer-festival.com/kalender_berlin.php">Programm</a>:</p>
<p>Die Lovefuckers um Ivana Sajevic finden: „Die Zeit ist reif für einen Politthriller über Muammar al-Gaddafi!“ Einen solchen zeigen sie, versetzt mit Musik, Puppenspiel, Videoclips und einer Prise Revolution, zum Festivalauftakt: <a title="King of the Kings | Die Wahrheit liegt in der Wüste (Freischwimmer 2011)" href="http://xn--schnschrift-tfb.org/artikel/king-of-the-kings-kritik-freischwimmer-2011/">King of the Kings</a>.</p>
<p>Royal geht es auch bei Chuck Morris zu. Sie krönt sich gleich selbst zur Königin und Lichtträgerin des Volkes, wobei nicht klar ist, ob sich hinter „sie“ der Pluralis Majestatis, der weibliche Singular oder neutrale Plural verbirgt. Oder alles auf einmal? <a title="Souvereines | Die einmalige Audienz (Freischwimmer 2011)" href="http://xn--schnschrift-tfb.org/artikel/souvereines-freischwimmer-2011-berlin/">Souveraines</a> heißt jedenfalls das Oeuvre.</p>
<p>Den Schritt von royalistisch zu animalistisch vollzieht das Institut für Hybridforschung. Die ForscherInnen loten den Spielraum von Mischwesen und Chimären in der menschlichen Gesellschaft aus und verwischen mit <a title="Furry Species | Hybrid statt Hybris (Freischwimmer Festival)" href="http://xn--schnschrift-tfb.org/artikel/furry-species-freischwimmer-festival/">Furry Species</a> die Trennlinie zwischen Mensch und Tier.</p>
<p>Verena Billiger und Sebastian Schulz laden das Publikum zu einem sehr romantischen Treffen ein. Auf der Bühne wird geküsst, was die Speicheldrüsen hergeben. Gefühle und Intimität oder nur Gesten, Haltungen, Simulation? Herzlich willkommen zum <a title="Romantic Afternoon* II | Der Diskurs unter den Küssen (Freischwimmer 2011)" href="http://xn--schnschrift-tfb.org/artikel/romantic-afternoon-kritik-freischwimmer-2011/">Romantic Afternoon</a>.</p>
<p>Mariamagdalena und Gäste setzen hier quasi noch einen drauf. In <a href="http://www.freischwimmer-festival.com/produktionen_detail.php?ID=29">Bis dass der Tod uns scheidet</a> sind die Zuschauer Gäste bei einer polnischen Hochzeitsfeier. Mit allen Spielregeln, die dazu gehören, inklusive Dresscode und Geschenke. Ob man die Braut auch küssen darf?</p>
<p>Laura Kalauz und Martin Schick hinterfragen den gesunden Menschenverstand und die Normalität. Ihr <a title="CMMN SNS PRJCT | Über unsere Besessenheit (Freischwimmer 2011)" href="http://xn--schnschrift-tfb.org/artikel/cmmn-sns-prjct-kritik-freischwimmer-2011/">CMMN SNS PRJCT</a> ist eine selbst erklärte Ode an die Unvollständigkeit in der uneingeschränkten Handelszone des Theaters.</p>
<p>Dauerpräsent beim Festival ist Barbara Ungepflegts Installation <a href="http://www.freischwimmer-festival.com/produktionen_detail.php?ID=24">Notstand</a>. Der Vorgeschmack im Programmheft lässt auf weit fortgeschrittene Wortspiel-o-Manie hindeuten, aber sonst auf wenig. „Aus der Tugend eine Not machen“ klingt allerdings spannend.</p>
<p><em><a href="http://schoenschrift.org/tags/freischwimmer-festival-2011/feed">RSS-Feed zum Abonnieren aller Freischwimmer-Beiträge in Schönschrift.</a></em></p>
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