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	<title>Schönschrift &#187; Jazz</title>
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	<description>Notizen zur Kultur</description>
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		<title>Jedes Jahr anders neu &#124; Die Kollektiv Nights des Jazzkollektiv Berlin im .hbc</title>
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		<pubDate>Tue, 31 Jan 2012 09:19:40 +0000</pubDate>
		<dc:creator><![CDATA[Philipp Weber]]></dc:creator>
				<category><![CDATA[Festival]]></category>
		<category><![CDATA[Ton]]></category>
		<category><![CDATA[Berlin]]></category>
		<category><![CDATA[HBC]]></category>
		<category><![CDATA[Jazz]]></category>
		<category><![CDATA[Jazzkollektiv Berlin]]></category>
		<category><![CDATA[Kollektiv Nights]]></category>

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		<description><![CDATA[Neue Hörräume zu erschaffen und eingefahrene Hörerfahrungen aufzubrechen, das dürfte wohl der größte gemeinsame Nenner der Mitglieder des Jazzkollektiv Berlin sein. Aus dem Zusammenschluss der Ausnahmemusiker Gerhard Gschlößl, Marc Schmolling, Felix Wahnschaffe, Wanja Slavin, Philipp Gropper, Johannes Lauer und Ronny &#8230; <a href="http://xn--schnschrift-tfb.org/artikel/kollektiv-nights-des-jazzkollektiv-berlin-hbc/">Weiterlesen <span class="meta-nav">&#8594;</span></a><img src="http://piwik.xn--schnschrift-tfb.org/piwik.php?idsite=7&rec=1&action_name=Jedes+Jahr+anders+neu+%7C+Die+Kollektiv+Nights+des+Jazzkollektiv+Berlin+im+.hbc+%7C+Sch%C3%B6nschrift" style="border:0" alt="" />]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<div id="attachment_2108" class="wp-caption alignnone"><img class="size-full wp-image-2108" title="Jazzkollektiv Berlin" src="http://xn--schnschrift-tfb.org/wp-content/uploads/2012/01/jazzkollektiv-berlin.jpg" alt="Gruppenfoto" width="720" height="306" /><p class="wp-caption-text">Foto: J. L. Diehl (alle Rechte vorbehalten)</p></div>
<p>Neue Hörräume zu erschaffen und eingefahrene Hörerfahrungen aufzubrechen, das dürfte wohl der größte gemeinsame Nenner der Mitglieder des <a href="http://www.jazzkollektiv.de/">Jazzkollektiv Berlin</a> sein. Aus dem Zusammenschluss der Ausnahmemusiker <a href="http://www.gerhardgschloessl.de/">Gerhard Gschlößl</a>, <a href="http://www.marc-schmolling.de/">Marc Schmolling</a>, <a href="http://www.felix-wahnschaffe.de/">Felix Wahnschaffe</a>, <a href="http://www.wanja-slavin.de/">Wanja Slavin</a>, <a href="http://www.myspace.com/philippgropper">Philipp Gropper</a>, <a href="http://johanneslauer.de/">Johannes Lauer</a> und <a href="http://www.ronnygraupe.de/">Ronny Graupe</a> im Jahr 2007 wuchs somit ein gewichtiger Baustein der Berliner Jazzszene. Einmal im Jahr laden sie zu einem Festival des zeitgenössischen und avantgardistischen Jazz ein, um so einen momentanen Stand ihres Schaffens zu präsentieren: den Kollektiv Nights. <span id="more-2103"></span></p>
<p>Jede Gruppe öffnet dabei eine andere Tür und überrascht das Publikum auf eine andere Art und Weise. Die Spannung und Energie auf der Bühne überträgt sich auch auf die Zuhörer, die sich mit Zwischenapplaus bemerkenswert zurückhalten, wohl um ja nicht die nächste Wende zu versäumen. Es sei denn, es kann nicht anders. Beispielsweise als beim Wanja Slawin Sextett der Kontrabassist <a href="http://robertlandfermann.com/">Robert Landfermann</a> mit einem atemraubenden Flageolett-Solo auf seinem fünf-saitigen Instrument brillierte. Ebenso verdient hätte es der überragende Trompeter <a href="http://www.efi.group.shef.ac.uk/musician/mdorner.html">Axel Dörner</a> (Die Anreicherung), der seinem Instrument ungewohnt bildgewaltige Subtone-Klänge entlockte, die an dumpfe Vibrationen einer U-Bahnbaustelle erinnerten. Die detailreichen Kompositionen mit ihren zahlreichen polyrhythmischen Verschiebungen und Überlagerungen der Schlagzeuger und Instrumentalisten lassen Assoziationen mit Wanderungen im Hochgebirge einerseits und Spaziergängen am Strand andererseits zu. Hier brechen Akkorde und Harmonien in sich zusammen, nur um an anderer Stelle wieder rekonstruiert zu werden. Aber nicht nur die großen Sprünge erzeugen die Spannung. Beinahe noch aufregender sind die Erkundungen im Zwischenraum zweier Halbtöne, der in der europäischen Musikgeschichte ein Schattendasein fristet.</p>
<p>Mit der Faszination dieser Mikrotonalität befasst sich nicht nur das <a href="http://stereolisa.de/pass/benjamin.htm">Benjamin Weidekamp</a> Quartett, aber exemplarisch sei das beinahe binär erklingende Stück „seriell, nicht seriös“ herausgegriffen. Nicht zuletzt, weil die Kompositionen auf den Namen der Bandmitglieder basieren – und zwar ins Morsealphabet übersetzt! Ganz anders hingegen die Herangehensweise des Solisten Marc Schmolling, der sich „mit absolut leerem Kopf“ an den Flügel setzt und so die freie Improvisation des Freejazz mit den Techniken der intuitiven Musik verknüpft.</p>
<p>So bleibt zu hoffen, dass das Jazz Kollektiv Berlin genug Kraft hat, die Kollektiv Nights auch in den kommenden Jahren auszurichten. Dazu wünscht sich das Kollektiv nicht nur eine <a href="http://www.ig-jazz-berlin.de/?page_id=16">Förderung</a> durch die öffentliche Hand, sondern vielmehr auch den direkten Zuspruch des Publikums. Deshalb sei es hier nochmals geschrieben: Konzerte des Jazzkollektiv Berlin sind wärmstens empfohlen.</p>
<p><em>Wer die nächsten Konzerte nicht verpassen will, dem sei der gut versteckte <a href="http://www.jazzkollektiv.de/">Newsletter</a> ans Herz gelegt.</em></p>
<p><a href="/wp-content/uploads/2012/01/notizen-kollektiv-nights.pdf"><img class="alignleft size-full wp-image-2105" title="Notizen Kollektiv Nights" src="http://xn--schnschrift-tfb.org/wp-content/uploads/2012/01/notizen-kollektiv-nights-thumb.jpg" alt="Handschriftliche Notizen" width="275" height="275" /></a><a href="/wp-content/uploads/2012/01/notizen-kollektiv-nights.pdf">Notizen zu diesem Artikel als PDF</a></p>
<img src="http://piwik.xn--schnschrift-tfb.org/piwik.php?idsite=7&rec=1&action_name=Jedes+Jahr+anders+neu+%7C+Die+Kollektiv+Nights+des+Jazzkollektiv+Berlin+im+.hbc+%7C+Sch%C3%B6nschrift" style="border:0" alt="" />]]></content:encoded>
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		<title>Anspruchsvolle Gänsehaut &#124; Folk-Tassignon quartet im B-Flat Berlin</title>
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		<pubDate>Tue, 24 Jan 2012 13:22:07 +0000</pubDate>
		<dc:creator><![CDATA[Katja Grawinkel]]></dc:creator>
				<category><![CDATA[Ton]]></category>
		<category><![CDATA[Andreas Waelti]]></category>
		<category><![CDATA[B-Flat]]></category>
		<category><![CDATA[Berlin]]></category>
		<category><![CDATA[Folk-Tassignon Quartet]]></category>
		<category><![CDATA[Jazz]]></category>
		<category><![CDATA[Lothar Ohlmeier]]></category>
		<category><![CDATA[Sophie Tassignon]]></category>
		<category><![CDATA[Susanne Folk]]></category>

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		<description><![CDATA[Warum glänzen Jazz-Musiker eigentlich immer so? Oder sieht es für Uneingeweihte nur so aus, weil sie an das dunkelrote Licht in Jazz-Bars nicht gewöhnt sind? Strahlende Erscheinungen auf der Bühne, die poliertes Holz im Arm und funkelndes Blech an die &#8230; <a href="http://xn--schnschrift-tfb.org/artikel/folk-tassignon-quartet-konzert-b-flat-berlin/">Weiterlesen <span class="meta-nav">&#8594;</span></a><img src="http://piwik.xn--schnschrift-tfb.org/piwik.php?idsite=7&rec=1&action_name=Anspruchsvolle+G%C3%A4nsehaut+%7C+Folk-Tassignon+quartet+im+B-Flat+Berlin+%7C+Sch%C3%B6nschrift" style="border:0" alt="" />]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p><img class="alignnone size-full wp-image-2068" title="Folk Tassignon quartet" src="/wp-content/uploads/2012/01/folk-tassignon-quartet.jpg" alt="Das Quartett auf der Bühne" width="720" height="306" /></p>
<p>Warum glänzen Jazz-Musiker eigentlich immer so? Oder sieht es für Uneingeweihte nur so aus, weil sie an das dunkelrote Licht in Jazz-Bars nicht gewöhnt sind? Strahlende Erscheinungen auf der Bühne, die poliertes Holz im Arm und funkelndes Blech an die Lippen halten. Und sobald sie mit diesen Prothesen, die die Körper irgendwie erst vervollständigen, Klang erzeugen, geht so ein Schimmer durch den Raum. &#8222;You complete me, completely&#8230;&#8220; &#8211; dieses Stück des <a href="http://www.myspace.com/folktassignon">Folk-Tassignon Quartet</a> wurde zwar für eine Hochzeit geschrieben, könnte aber auch eine Liebeserklärung der Musikerinnen an ihr Werkzeug sein. Zu hören waren Tassignon (Sophie) und Folk (Susanne) jetzt im Berliner Jazz-Glanz-Paradeladen <a href="http://www.b-flat-berlin.de/">B-Flat</a>. <span id="more-2050"></span></p>
<p>Gemeinsam mit Andreas Waelti am Kontrabass und Lothar Ohlmeier an der Bassklarinette werden die beiden zum Quartett. Mit Tassignons Stimme, Folks Klarinette und Altsaxophon klingen sie allerdings fast schon wie ein kleines Orchester. Ganz viele und doch nur vier (+ Glanz). Ein bisschen musical-esk muten die Arrangements an &#8211; große Gesten, überraschte Gesichter, mittel-waghalsige Sprünge und Schläge. Irgendwo zwischen modernem Vocal-Jazz und Folk hat das Quartett Träumerisch-Trauriges im Angebot (&#8222;Dancing on the Rim&#8220;), aber auch lustige Melodien (&#8222;When your Illusions die&#8220;) und anspruchsvolle Gänsehaut (&#8222;No One&#8220;).</p>
<p>Während Waelti seinen Bass auch schon mal für eine kleine Percussion-Einlagen benutzt und die BläserInnen melodiös Ringelpiez mit Anfassen spielen, ist Tassignons Stimme am aufregendsten, wenn sie nicht von vorformulierten Worten abgelenkt wird. Wie die Kollegen mit ihren externen Instrumenten schöpft sie dann in den Soli aus dem Vollen, hickst, murmelt, kichert und  <a title="Charlotte &amp; Mr. Stone | Giggeln, Glucksen, Schmunzeln, Schrecken" href="http://xn--schnschrift-tfb.org/artikel/charlotte-mr-stone-giggeln-glucksen-schmunzeln-schrecken/">erinnert an ihre experimentelleren Projekte</a>. Das heißt aber nicht, dass die lakonisch-poetischen Lyrics keinen Spaß machen würden. Texte und Arrangements stammen aus den Federn der beiden Frontfrauen. Da kann auch schon mal das eine oder andere nicht ganz ernst gemeinte kannibalistische Szenario heraufbeschworen werden &#8211; mit Tassignons Stimme klingt es immer noch glockenhell.</p>
<p>Worte und Klänge ergänzen einander zwischen hell und dunkel, tanzend und schwingend, lustvoll, lustig und verheult, sanft und (selten) schrill. Eben: glänzend.</p>
<p><em>Am 24. März ist das Folk-Tassignon Quartet im Bamberger Jazz Club zu hören. In Berlin gibt es davor Sophie Tassignon in verschiedenen anderen Konstellationen, zum Beispiel mit Charlotte und Mr. Stone oder Peter van Huffel. Termin <a href="http://www.sophietassignon.be/concerts.htm">hier</a>.</em></p>
<p><a href="/wp-content/uploads/2012/01/notizen-folk-tassignon.pdf"><img class="alignleft size-full wp-image-2071" title="Notizen" src="/wp-content/uploads/2012/01/notizen-folk-tassignon-thumb.jpg" alt="Thumbnail der Notizen zu diesem Artikel" width="275" height="275" /></a><a href="/wp-content/uploads/2012/01/notizen-folk-tassignon.pdf">Notizen zu diesem Artikel als PDF</a>.</p>
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